Die lasergesteuert eingebaute Walzbeton-Sohlplatte wird mit Vibrationswalze und Rüttelplatte verdichtet und anschließend geglättet.
Einbau der Brecopac-Sohlplatte

Walzbeton im Industriebodenbau – unbewehrt bewährt

Walzbeton (Roller Compacted Concrete RCC) hatte sich schon in den 70er Jahren in Kanada und USA für Verkehrsflächen im Straßenbau weitgehend durchgesetzt. In Deutschland nahm die Entwicklung später jedoch eine ganz andere Richtung, und diese wurde maßgeblich durch die Deutsche Latexfalt-Gesellschaft mbH (heute DFT Deutsche Flächen-Technik Industrieboden GmbH) beeinflusst.

Von der Sackkarre zum Flurförderzeug

Als in den 60er Jahren der Gabelstapler die Sackkarre in Warenumschlag und Lagerhaltung zunehmend ablöste, wurden an die Nutzböden völlig neue Anforderungen gestellt. Die Industrieböden, die den Ansprüchen der neuen Flurfördertechnik genügen sollten, bedurften einer tragenden Sohlplatte, die fugenlos hergestellt und in ihrer Rissanfälligkeit so konzipiert sein musste, dass sie keine Ansatzpunkte für mechanische Schäden bieten. In langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde der herkömmliche Walzbeton so modifiziert, dass sich diese Technik im Industriebodenbau erfolgreich etablieren konnte und Brecopac damit zum Synonym für die fugenlose Bauweise von Sohlplatten wurde

Die Mischung macht‘s

Beim Brecopac wird Beton mit einem optimalen Zementgehalt verwendet, um das Schwindmaß auf ein Minimum zu reduzieren. Die Mischung ist erdfeucht und wird mit modernster Lasertechnologie einplaniert und vorverdichtet. Im nächsten Schritt erfolgt die Nachverdichtung durch Doppelvibrationswalzen und Rüttelplatten.

In verschiedenen Fällen kommen im Bereich der Brecopac-Sohlplatte weitere Bauelemente hinzu. Das können sein: Dämmung, Sauberkeitsschicht, Gleitschicht, Geotextil, WHG-Abdichtungsbahn und/oder Industrieflächenheizung.

Fugen sind mit Ausnahme von Tagesfeldfugen, Randfugen zu aufgehenden Bauteilen oder ggf. Scheinfugen bei konstruktiv bedingten Kerbspannungen in der Regel nicht erforderlich.

Da die Oberfläche des Brecopac keine ausgesprochene Ebenflächigkeit und keinen besonderen Oberflächenschluss aufweist, ist das Aufbringen einer Deckschicht erforderlich. Hier eignen sich alle DFT-Industrieestriche, sonstige Plattenbeläge, Betonwerksteinplatten im Mörtelbett und schwimmende Estriche.

 

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