Die lasergesteuert eingebaute Walzbeton-Sohlplatte wird mit 	Vibrationswalze und Rüttelplatte verdichtet und anschließend geglättet

Sohlplatten - bewehrte und unbewehrte Alternativen

Ein Industrieboden soll dauerhaft nutzfähig sein und den auftretenden Beanspruchungen standhalten. Dafür ist eine gründliche Planung und eine sorgfältige Bauausführung erforderlich.

Zunächst erfordern Betonböden einen Unterbau, die aus einem tragfähigen Untergrund und einer darüber eingebauten Kies- oder Schottertragschicht besteht. Der vorhandene Untergrund muss zur Aufnahme der Belastungen aus der Betonbodenplatte geeignet sein und trägt zur Funktionsfähigkeit der gesamten Betonbodenkonstruktion bei. Die Tragfähigkeit der Unterkonstruktion (Baugrund, Tragschicht) sollte stets durch einen Geotechniker bzw. ein geotechnisches Institut beurteilt werden.

Bewehrt oder unbewehrt, das ist hier die Frage.

Sohlplatten für Produktions- und Lagerhalle lassen sich in zwei Konstruktionsarten unterscheiden:

Die Entscheidung für eine bestimmte Konstruktionsart erfolgt unter Berücksichtigung von z, B. charakteristischen, statischen, nutzungsbedingten oder geologischen Gründen. Auch wirtschaftliche Aspekte und Bauabläufe müssen u. U. im Entscheidungsprozess berücksichtigt werden.

Walzbeton – unbewehrt bewährt

Eine im Industriebodenbau übliche Konstruktion ist Walzbeton. Hierbei handelt es sich um eine erdaufliegende Sohlplatte, die mit spezieller Betonrezeptur im Walzbeton-Verfahren eingebaut wird.  Diese Bauweise eignet sich deshalb ganz besonders für den maschinentechnischen Einbau mit entsprechenden Flächenfertigern und ist dadurch sehr wirtschaftlich herzustellen. Tagesleistungen bis ca. 2.000 m² sind bei diesem Verfahren - je nach Flächenzuschnitt herstellbar. Vorteile sind z. B. das bauartbedingte reduzierte Schwinden sowie günstige Bauabläufe, die Ihnen Kostenvorteile bringen.

Stahlfaserbeton – bewehrt bewährt

Stahlfaserbeton bietet eine hohe Tragfähigkeit und hat bautechnisch den Vorteil, dass die Bodenplatte in einem Arbeitsschritt hergestellt werden kann, weil die Beimischung der Stahlfasern bereits direkt beim Betonhersteller erfolgt. Dementsprechend entfällt der Aufwand für das Einbringen der konventionellen Bewehrung.

Stahlbeton – bewehrt bewährt

Stahlbeton ist ein Verbundwerkstoff und besteht aus Beton und Bewehrungsstahl, der in die Betonschalung eingebaut und dann mit Beton vergossen wird, Durch den Bewehrungsstahl wird die Zugfestigkeit des Betons erhöht, in Kombination mit der Druckfestigkeit des Betons wird insgesamt eine äußerst hohe Tragfähigkeit erreicht.


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